Mittwoch, 12. April 2017

Glück per Telefon


Video der Woche

Was macht glücklich? Der Frage gehen die Youtuber von Soul Pancake nach. Die Serie folgt einem festen Schema: Einer tiefen Frage nachgehen, mit realen authentischen Menschen und einem ziemlich hippen Wissenschaftler-Team. Wer will nicht gerne wissen, wie man glücklich wird?

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Ok, es ist keine NGO oder NonProfit-Organisation dahinter, aber diese Serie hat einfach ALLES, was zu einem Online-Erfolg gehört. Es lohnt sich, ein paar wichtige Dinge mal mit eigenen Produktionen zu vergleichen oder sich Anregungen zu holen.


  1. Social Experiments / Real-World-Experiments. Eines der beliebtesten Formate auf Youtube, immer noch, obwohl leider viele dieser Formate nur die pure Gaffer-Geilheit der Zuschauer bedienen - im Stil von "Wer rettet ein ausgesetztes blutendes Mädchen?" und ähnlich krude Ideen. 
  2. Relevante Fragen. Ich wiederhole: RELEVANTE Fragen & Inhalte. Was sind relevante Inhalte? Solche, die tatsächlich dem Zuschauer etwas bringen. Natürlich keine Banalitäten: "Essen macht satt!" - aber solche, die jeden bewegen, aber nicht jedem präsent sind: Dankbarkeit ausdrücken macht TATSÄCHLICH glücklich. Die Studie ist ja nicht ausgedacht ;-)
  3. Serienformat mit konsistentem Schema. Trotz unterschiedlicher Machart sind die Hauptakteure gleich, die Bildsprache auch, das Storytelling. Wer einen gesehen hat, und mochte, wird die nächsten auch gerne sehen. Viele NonProfit Youtube-Kanäle sehen eher aus wie ein Warenlager bei LIDL, mit zig verschiedenen Produktion. Statt einem Erfolgsformat, das dann durchgezogen wird.
  4. Lockerheit & FUN: Der "Scientist" ist selbstironisch (Ich bin Wissenschaftler, weil ich einen Laborkittel trage). Die Studie ist nicht anklickbar, obwohl er das sagt. Hups, kleiner Gag. Sprache ist sehr persönlich, und er spricht DIREKT zu uns. 
  5. Gute Recherche & Gutes Skripting. Die verschiedenen Videos wurden nicht einfach drauflos gefilmt, sondern hier ist mit Hand und Fuß recherchiert worden, danach wurden gut geskriptete Parts (mit dem Gastgeber-Wissenschaftler) mit Antworten und Aktionen von realen Teilnehmern kombiniert - das ergibt eine perfekte Mischung aus Unterhaltung und Authentizität.
Ich hoffe, das bietet Anregung für Eure nächste Produktion. Ein gute Format in Serie ist ein Quotenbringer in Social Medias, und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir die restlichen Folgen von Soul Pancake noch ansehen gehen...bis bald, 

Euer Jan

Montag, 6. März 2017

Kinder geben Dating Tipps


Video der Woche

KEINE BOHNEN ESSEN VOR EINEM DATE! Dieser und andere Tipps machen das 4-Minuten-Video hier zu eine amüsanten NonProfit-Kampagne, von der wir eine Menge abkupfern können, behaupte ich mal. Aber zunächst bekommt Idris Elba, bekannter britischer Schauspieler und smarter Entertainer geniale Dating Tipps von Kindern - genießt es:

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Die Kampagne einer Charity in Sierra Leone, W.E. Can Lead hat den Charity-Marktplatz von Omaze genutzt, einer Art Ebay für Charity-Autionen, die immer drei Elemente verknüpfen: Celebrity, Charity-NGO und Spender. Dort tummeln sich Leute wie Arnold Schwarzenegger und Daniel Craig.

Diese eine Kampagne mit den Kindern und Idris hat alles, was es zum Erfolg braucht; Einen bei der Zielgruppe sehr beliebten A-Celebrity, Kinder, Unterhaltung, Sinn, zusammenhängende Planung und einen guten Aufhänger im Jahres-Kalender: Valentinstag!

Natürlich macht es Sinn, für eine Aktion, die Mädchen in Afrika eine Bildungschance eröffnet, auch smarte Kinder zu nehmen, denn wer ein Herz für Kinder hat, ist Teil der Spender-Zielgruppe, ganz klar. Dazu kommt aber auch noch die perfekte Spontanität eines Reality-Video-Formates, selbst wenn einige Kinderantworten geskriptet sein mögen, es ändert nichts an der Wirkung.

Meine Tipps

  1. Respektvoll eingesetzte Kinder funktionieren IMMER. Gäbe es da nicht eine Kampagen, bei der dies Sinn macht?
  2. Ein Star bringt unbezahlbare Reichweite - aber er muss auch ein Star sein! B-Promis sind - in meinen Augen - Kampagnenkiller. Immer nur die Besten nehmen - oder besser Zeit und Geld in was andere stecken - eine gute Story zum Beispiel.
  3. Gewinnspiele / Auktionen sind ebenfalls ein Oldie But Goldie-Tool, und hier wurde es wunderbar integriert - ein Candellight-Dinner mit Idris zum Valentinstag. 
  4. Zeitliche Begrenzung und Bezug zum Kalender, ebenfalls sehr wichtig. Die Wahrnehmung in Medien, Social Media und Öffentlichkeit allgemein bewegt sich nun mal um aktuelle Termine / Geschehnisse. Das bringt zusätzliche Reichweite.
Hinweis: Etwas Vergleichbares wie Omaze gibt es im deutschsprachigen Raum noch nicht, aber Crowdfunding-for-good-Plattformen wie betterplace.org kommen dem zumindest nah.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Jeder dritte Schüler ist Opfer!


Video der Woche

Seit Ende Oktober 2016 ist dieses Video zum Thema Mobbing online. Am ersten Tag 1.5 Millionen Klicks, inzwischen fast 14 Millionen nur auf Youtube. Es ist unter den Social Experiments eine seltene Ausnahme. Das ist einer der Gründe, weitere gibt es, nachdem Ihr es angesehen habt:

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Ich bin ja kein Fan von Social Experiments als Videoformat für NonProfit Organisationen. Der Grund ist mein Menschenverständnis. Fast alle diese Experimente beziehen ihre Faszination aus der Bloßstellung anderer. Das halte ich für nicht vereinbar mit dem Selbstverständnis von NonProfits.

Aber hier ist es anders, Hier werden Helden gezeigt. Echte Helden des Alltags. Das ist sehr rar - und der Kommentarbereich bleibt daher auch weitgehend verschont von den sonst üblichen Online-Trollereien und Hate-Postings.

Leider gibt es noch einen zweiten sehr traurigen Grund für den Erfolg: Die Relevanz. Jeder fünfte bist jeder dritte Schüler ist heute Mobbing-Opfer, zumindest sporadisch (Studie von 2009 / Studie von 2015). Damit ist es ein extrem relevantes Thema.

Das Video rührt zu Tränen, wenn die Helden eingreifen - und das Ende rührt an unser Selbstverständnis, wenn wir eingeladen werden, selber diese Helden zu sein. Wer wollte das nicht? Grund No 3 für den Erfolg des Videos. Es ist derart teilenswert, dass es seine Reise durch die Social Medias schon nach wenigen Stunden angetreten hat.

Tipps für NonProfits


  1. Social Experiments sind hochgradig viraler Stoff - mache Youtuber leben von nichts anderem - von daher durchaus gut geeignet für Online Kampagnen. Auch unser erstes ZUKAR-Video mit dem Umarmungs-Experiment auf dem Alexanderplatz in Berlin hat u.a. aus diesem Grund so gut funktioniert
  2. Sie sind vergleichsweise günstig zu produzieren. Eine kleine Kamera ist hier ausreichend, jedoch sind GUTE MIKROS / Funkmikros absolute Pflicht.
  3. Sie müssen extrem sorgfältig geplant und durchgeführt werden - auch was Rechte angeht - niemand darf ohne (nachträgliche) Einwilligung gezeigt werden, das kann rechtlich und image-mäßig übelste Folgen haben. 
  4. Auch die Sicherheit der Beteiligten muss jederzeit gewährleistet sein. Es gab schon Leute, die aus Jux einen Rucksack fallen ließen, "Alahu Akbar" riefen, um Leute zu erschrecken, und dann von eben diesen Leuten einen Bauchschuss kassierten (Quelle). 
  5. Wem es gelingt, damit Helden zu finden, hat in meinen Augen gleichzeitig das golden Ei gefunden. 

Sonntag, 5. Februar 2017

Warum war das Video ein viraler Erfolg?


Video der Woche

Vor ein paar Tagen haben wir ein dänisches Video auf Deutsch übersetzt (mit Erlaubnis von TV2). Und damit einen viralen Hit gelandet - 9 Millionen Zuschauer auf FB - 20 Millionen mal wurde der Post angeklickt - 9 Übersetzungen von Fans dazu angefertigt - das Video verbreitet sich gerade in ganz Europa. WARUM?

Auf Youtube ansehen (50K)
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Zunächst einmal: So etwas kann man nicht planen. Aber dennoch hier eine kleine Analyse zu dem rasanten Erfolg. Denn es gibt bei vielen viralen Hits wiederkehrende Elemente

1. Aktuell

Worüber alle gerade sprechen, hat gute Chancen. Also, was  allen Sorgen bereitet. Aufregerthemen der Gegenwart. Das ist natürlich banal, das wissen wir, das weiß auch die Bild-Zeitung. Jedoch hier kommt das Fein-Tuning: Nicht die Tages-News sind wichtig, sondern die Grundstimmung. Und derzeit erleben wir, wie unsere Gesellschaft auseinanderbricht. Deutschlandweit. Europaweit. Weltweit. An Bruchlinien, die in dem Video angesprochen werden. Die einen haben Angst vor Fremden, die anderen haben Angst vor den Brandstiftern. Das ist das Thema No 1 bei uns, das fast jeden derzeit bewegt. Wir haben selber oft Freunde verloren, neue Feinde gefunden, haben darüber gestritten und die Medien sind voll davon. Das alleine reicht natürlich nicht.

2. Mehrwert

Virals Hits haben allesamt einen enormen Mehrwert, höher als andere Videos, sie sind nicht witzig, sie sind zum totlachen witzig. Oder nicht emotional, sondern sie rühren zu Tränen. Sie sagen uns etwas neues, was uns wirklich so noch nicht klar war. Oder haben einen extrem guten Tipp. Das Video hier hat ALLES. Es ist eine Anleitung zum richtigen Umgang mit der Krise. Damit ist es ein Tutorial. Wir lachen bei "Sex in der letzten Woche", wir lernen etwas über unsere eigene Wahrnehumg, wir sind sehr gerührt über die Menschen hier, die ehrlich und mutig und selber berührt sind. Und der Tipp ist so wahr wie simpel: Gemeinsamkeiten suchen. 

3. Simpel

Virale Hits haben alle eine dritte große Gemeinsamkeit: Sie sind so simpel und leicht verständlich, dass auch das kleinste Nachtschattengewächs sie noch verstehen kann. Gerade in der Einfachheit liegt oft eine große Weisheit und Tiefe. Jeder Autor weiß, dass es viel schwerer ist, einen guten Einzeiler zu schreiben, als eine lange Rede. Das aber in der Kürze nun mal die Würze liegt. Hier im Video wird mit wenigen Sätzen eine tiefe Wahrheit sichtbar gemacht - durch die Visualisierung mehr als durch die Worte.

Was noch?

Es gäbe noch mehr zu sagen - das z.B. die Protagonisten so ziemlich jeden Typ der Gesellschaft darstellen, wir uns also alle darin irgendwo wiederfinden, vom Schüler bis zum Rentner, von der Krankenschwester bis zum Bodybuilder. 
Oder ich könnte auf die Dramaturgie hinweisen: Das Video beginnt mit uns und unseren Ängsten, führt über viele kleine Aha-Erlebnisse hin zu einem Witz, direkt gefolgt von einem sehr ernsten Moment, was das klassische Erfolgsrezept guter Clowns ist. Bis dann am Ende aus den getrennten Feldern ein WIR entsteht und alles zusammenstehen. Das ist der Moment, wo man am liebsten heulen möchte, denn danach sehnen wir uns ja doch alle - nach Frieden, nach Gemeinschaft. 

Aber am Ende bleibt jeder virale Hit doch ein Mysterium. 

Facebook vs Youtube

Nur eines noch: Das Video hat über Youtube bei weitem nicht eine derartige Verbreitung gefunden - gerade mal 50.000 - und hätte sie auch nicht mehr finden können. Es war ein Facebook-Hit. 200.000 Menschen haben im Kommentar auf Facebook ihre Freunde getaggt und das hat die virale Verbreitung ermöglicht. Auf Youtube ist das technisch so gar nicht vorgesehen, dazu braucht man ein paar Klicks mehr und das ist der entscheidende Unterschied. Der Wettlauf ist längst entschieden, seit Facebook Videofunktion anbietet: Youtube ist hier im Nachteil und Facebook ist THE PLACE TO BE.

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Dienstag, 31. Januar 2017

Hingucker leben länger


Video der Woche

Eine NonProfit TV-Werbung aus den USA, wer einmal etwas über gute Kampagnen-Dramaturgie in Videos lernen möchte, schaue es sich ganz genau an, bis zum Ende. Wer nicht...auch. Die Story ist nämlich richtig gut!

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Ihr erinnert Euch doch sicher an den Basketball Awareness Test mit dem Bären, oder? Aus 2012? Das viral ging mit 22 Millionen Zuschauern bis heute?


Es ging dabei aber um Radfahrer. Das Konzept ist hier genau dasselbe. Und das ist ok, denn das Konzept ist gut. Dir dramaturgische Wende - wenn wir erkennen, was wir alles übersehen haben - erzeugt einen großartigen Unterhaltungswert. Unser Aufmerksamkeitsdefizit ist aber ZUGLEICH auch schon Kern der Botschaft. Und das macht eine gute Kampagne zu einer genialen. Da gibt es manches Beispiel, in denen unser eigenes Zuschauerverhalten schon in den Dienst der Botschaft gestellt wird, eine Idee, über die es sich bei eigenen Kampagnen lohnt, einmal nachzudenken. 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Ein Tiger zu Weihnachten


Video der Woche

Ok, Weihnachten ist vorbei. Und so ziemlich ALLE NonProfits haben ihre Kampagnen gefahren, in harter Konkurrenz zu Edeka, Lidl und wie sie alle heißen, die unsere Herzen für Lebkuchenstimmung & Weihnachtsgans erwärmen wollten. Dieses Video des WWF UK hier hat mich ganz profan als Filmemacher begeistert. Denn der Realismus der Animation ist einfach ein Hingucker - und Hingucker sind im Netz Quotenbringer. Das ist nun mal so.

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Die Produktionsfirma Partizan gehört zu den besten Filmproduktionsfirmen der Welt - Kinofilme wie American Ultra und Commercials für die größten Marken stammen aus dieser Schmiede. Sie rufen natürlich Budgets auf, die jenseits von allem liegen, was der normale Fundraiser hierzulande zur Verfügung hat. Dennoch wäre so etwas vor einigen Jahren noch unmöglich gewesen, auch für den WWF. Die rasante Entwicklung der 3D Techniken hat vieles in Griffweite gerückt, das noch vor kurzem Science Fiction war - also für Science Fiction Filme, meine ich.

Gönnen wir uns zum Jahresanfang mal ein hochpreisiges Feature-Bonbon, zusammen mit der Erkenntnis, dass Geld nicht gleich Erfolg bedeutet. Viel günstigere Produktionen räumen deutlich höhere Abrufzahlen - und vor allem Social Media Interaktionen ab. Am Ende zählen Idee und Relevanz.
Dennoch ist es fantastisch, wie realistisch der Tiger wirkt. Beim Dreh wurde ein riesiger Plüsch-Tiger verwendet, um den Schauspielern die Blickrichtung zu erleichtern, sowie das gesamte Haus hinterher in einem 3D-Animationsprogramm noch einmal nachgebaut, um die Lichtverhältnisse 1:1 hinzubekommen. Das Ergebnis ist atemberaubend. Unbezahlbar, aber atemberaubend.

Und damit willkommen in 2017.

Dienstag, 13. Dezember 2016

2 Frauen - 1 NonProfit Film - Viele Spenden


Video der Woche

Den hab ich mir für meinen letzten Post vor Weihnachten aufgehoben - ist einfach so schöööön...

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Ein NonProfit Film für NonProfit Filmemacher? Ok, da sind schon ein paar Meta-Ebenen drin versteckt. Aber die Story der beiden lesbischen Mädchen reißt trotzdem mit. Warum? Na, schon Goethe wusste: Liebe ist, was die Welt / Im innersten zusammenhält.
Die dramaturgische Wende am Ende ist nun wirklich perfekt - denn sie überrascht, aber sie bringt gleichzeitig genau auf den Punkt, wofür hier geworben wird: Filmworkshops für junge LGBT-Community-Mitglieder. Sehr schön.

Die Facts:  Das Video wirbt für die sehr kleine NGO-Aktion Mythicbridge  lokal vor Ort in NewYork. Zielgruppe ist die junge LBGT-Community. Alles noch taufrisch - der Film ist 2 Wochen alt.  Und es macht ja total Sinn, um Filmworkshops zu finanzieren, einen sehr hochwertigen Filmclip zu erstellen, oder? Sie haben schon eine ansehliche Liste von Sponsoren gewonnen - u.a. die Washington Post. Etwas, das durchaus mit der Qualität der Filme, die da entstanden sind, zusammenhängen wird.

Manchmal ist nicht Masse entscheidend. Ich würde sogar vermuten, dass hier die Sponsoren den Löwenanteil beisteuern. Und die schmücken sich nun mal lieber mit Filmen hoher Güte - Mythicbridge Mitglieder sind mit den Clips im Gepäck zum Sundance Filmfestival gefahren und haben jemand von Canon für zukünftige Sponsorenschaft gewonnen. Bravo!

FAZIT: Video muss nicht immer hohe Klick-Quote haben, um ein Erfolg zu sein. Er muss nur der Zielgruppe gefallen. Und wenn das einhundert mögliche reiche Sponsoren-Firmen sind...tja dann.